Lerne rauchfrei leben - Nikotinimmun

Mit Ungeduld bestraft sich zehnfach Ungeduld; man will das Ziel heranziehn und entfernt es nur.
Johann Wolfgang von Goethe
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Nichtraucher werden - Über Vorspannung und Reifeprozess

Nikotinimmun
Veröffentlicht von in Nichtraucher · 13 November 2016
Tags: NichtraucherVorspannungReifeprozessSchlusspunktStart
Über Vorspannung und Reifeprozess

Kann es sein, dass du dir die Frage stellst, wann du deinen Startpunkt setzen sollst? Dieser Gedanke führt in der Regel dazu, dass man sich einen Termin setzt, ab welchem man nicht mehr rauchen möchte. Beliebt ist der Jahreswechsel oder der eigene Geburtstag.

Schnell stellt man fest, dass die Umsetzung des Wunsches nicht ganz so einfach ist, wie man sich erhoffte. Man raucht dann doch weiter. Aber der Wunsch, die Sucht zu besiegen, besteht nach wie vor. Befragt man Bekannte, die es bereits geschafft haben, so erzählen diese, dass sie es einfach so geschafft haben, nicht ohne anzumerken, dass man dafür natürlich einen starken Willen benötigt. Fragt man etwas intensiver nach, dann erfährt man, dass auch diese bereits einige vergebliche Versuche hinter sich hatten, bevor es ihnen endlich gelang, den Schlusspunkt zu setzen. Das mit dem starken Willen scheint also nicht ganz zu stimmen.
Tatsächlich ist es kein Erfolgskriterium, ob man »willensstark« ist, oder eher nicht. Meine eigene Erfahrung und auch meine Beratungsgespräche vor jeder Nichtrauchertherapie zeigten eindeutig, dass vor jedem erfolgreich gesetzten Schlusspunkt, ein mentaler Reifeprozess stattgefunden hat. Dieser kann Jahre, Monate, wenige Wochen oder auch nur einige Tage dauern.
Sobald dieser abgeschossen ist, reicht ein geringfügiger Auslöser, und der Schalter springt in einem Augenblick von rauchen auf rauchfrei um.
Man kann diesen Prozess in 7 Stufen unterteilen:
1. Das persönliche Warum finden.
2. Bereitschaft zum Handeln entwickeln.
3. Unterbewusst ablaufende Handlungsmuster erkennen und lernen sie zu beherrschen.
4. Positive Emotionen stärken und negative abbauen.
5. Motivation durch Zwischenerfolge stärken.
6. Letzte mentale Hindernisse beseitigen.
7. Das Rauchen vergessen

»Wer mental unzureichend vorbereitet neue Aufgaben übernimmt, läuft in unübersehbare Risiken hinein. Der Geist muss sozusagen »über den Wassern schweben«, wenn die Schöpfung gelingen soll, und zwar vorher«.
Claus Henninger (*1942), dt. Journalist (FAZ)

Falls du die alten Drehschalter noch kennst, dann kannst du dich sicher daran erinnern, dass, wenn man den Griff dreht, sich eine immer stärkere Federspannung aufbaut. Sobald ein bestimmter Punkt erreicht ist, springt der Schalthebel im Inneren des Schalters um und schaltet entweder das Licht ein oder auch aus.
Im Prinzip geschieht das gleiche auch in deinem Gehirn, wenn du mit dem Buch arbeitest. Jeden Absatz, jeden Satz, den du liest und jede umgesetzte Handlungsempfehlung erhöht die Vorspannung, die irgendwann so hoch sein wird, dass du auf Nichtraucher beziehungsweise Nichtraucherin umschaltest.
Wie nah du diesem Umschaltpunkt bist, wirst du dadurch erkennen, dass du immer weniger Lust darauf hast, dir eine Zigarette anzuzünden.

Tipp:
Frage dich, wenn du dir eine Zigarette anzünden willst, ob du wirklich Lust hast, diese zu rauchen und dich nicht hinterher darüber ärgern wirst.
»Diese jetzt nicht!« Nutze mehrfach am Tag deinen Generalsschlüssel, der dir die Tür aus der Abhängigkeit in die Freiheit öffnet.
»Die Lust ist nur dann ein Gut, wenn sie keine Reue nach sich zieht.« von Antisthenes, griechischer Philosoph der Antike.




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