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Musst du mit dem Rauchen aufhören?

Nikotinimmun
Veröffentlicht in Nichtraucher · 23 April 2020
Tags: Rauchenaufhörenrauchenmüssenaufhörenmüssenzwang
Muss ich das tun?

Man kann der Meinung sein, dass niemand müssen muss. Aber stimmt dies wirklich. Sind wir nicht gewissen Zwängen unterworfen, die uns keine Entscheidungsmöglichkeit erlauben? Nehmen wir an, du gehst einer ungeliebten Arbeit nach, die belastend für dich ist und dir keinerlei Freude bereitet. Wenn du Geld verdienen willst, um dir den, von dir gewünschten Lebensstandard zu ermöglichen oder zu halten, musst du eben dieser Arbeit nachgehen, so deine Meinung.
Stell dir doch einmal die Frage, musst du oder hast du dich dafür entschieden? Du hättest doch auch die Möglichkeit deinen Lebensstandard herunterzufahren oder könntest von der Sozialhilfe leben. Auch könntest du dich ja weiterbilden, und einen Beruf auszuüben, der dir nicht nur Freude bereitet, sondern auch deinen Lebensstandard verbessern würde.
Du lebst in einer Beziehung, die dich belastet? Da du die Umstände und Schwierigkeiten fürchtest, die sich aus einer Trennung ergeben würden, lebst du weiter in ihr und leidest. Auch dafür hast du dich entschieden, denn rechtlich und moralisch ist eine Trennung möglich.
Im Wesentlichen geht es doch um die Frage, ob man ein selbstbestimmtes Leben führen möchte und auch bereit ist, zunächst die möglichen Konsequenzen und Unbequemlichkeiten in Kauf zu nehmen, die damit verbunden sein könnten, bevor man dieses Ziel erreicht. Es lohnt sich zu hinterfragen, ob ein empfundenes Müssen nicht in Wirklichkeit eine Entschuldigung dafür ist, dass man eine Entscheidung und damit auch Veränderung vermeiden will.

Was bedeutet das für deine anstehende Entscheidung, die letzte Zigarette zu rauchen?

Zunächst einmal musst du gar nichts, denn wie du gelesen hast, sind deine Erfolgsaussichten eher gering, wenn du dich unter Druck setzt. Der Psychoanalytiker Sigmund Freud erkannte die Bedeutung unbewusst gewählter Worte. Er ging davon aus, dass wir auf einer tiefenpsychologischen Ebene unsere Worte nicht zufällig wählen, sondern durch die Wortwahl oft nicht bewusste Gefühle unbewusst zum Ausdruck bringen. Im Falle des “Muss”, ein Gefühl des Zwangs, der von uns selbst erzeugt wird, oder dem wir vermeintlich von außen ausgeliefert sind. Wissenschaftlich erwiesen ist, ob man Freuds Ansichten teilt oder nicht, dass die Wahl unserer Worte auf unsere Stimmung wirkt.

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