Leseprobe Nichtraucherratgeber - Nikotinimmun

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Leseprobe Nichtraucherratgeber









Nikotinimmun
hilft dir, rauchfrei zu werden





„Das Einzige, was zwischen dir und deinen Zielen steht,
ist der Bullshit, den du dir selbst erzählst,
warum du es nicht erreichen kannst.“
(Jordan Belfort)


30 Seiten Leseprobe  aus dem Nichtraucherratgeber: Diese jetzt nicht" , von Siegfried Müller



Das Buch
Dieses Buch ist ein Ratgeber und eine Trainingsanleitung für ein rauchfreies Leben. Es erklärt nicht nur, was du unternehmen solltest, sondern nimmt dich als Freund an die Hand, zeigt dir den Weg und hilft dir diesen zu gehen. Es zeigt dir die Hindernisse und warnt dich vor verborgenen Fallen. Die Empfehlungen und Anleitungen sind erprobt und bewährt, entsprechen sie doch den Regeln und Glaubenssätzen der Erfolgreichen, Glücklichen und Zufriedenen. Höre nicht nur mit dem Rauchen auf, sondern werde Gestalter deines Lebens. Bestimme das Ziel, lege den Kurs fest und verfolge ihn mit Begeisterung und Tatkraft.

Der Autor

Siegfried Müller, Jahrgang 1947, Heilpraktiker, Autor und Coach für allgemeine Gesundheitsberatung mit Schwerpunkt Raucherentwöhnung und Gewichtsreduktion. Insgesamt rauchte er selbst 48 Jahre lang. Er las fünf Nichtraucherratgeber und besuchte zwei Nichtraucherseminare, jedoch ohne Erfolg. Auf der Suche nach mehr Erfolg in seinem Leben las er das Buch von Jack Canfield »Kompass für die Seele«. Mit den darin vermittelten Techniken und Werkzeugen entwickelte er für sich ein Trainingsprogramm, mit welchem er das Nichtmehrrauchen einübte. Damit gelang ihm der Start in sein rauchfreies Leben. Dieses Buch beinhaltet seine Erfahrungen auf dem Weg in ein Leben als Nichtraucher. Er lernte die verschiedenen Hindernisse kennen, die auf dem Weg in die Rauchfreiheit auftauchen und wie man sie überwindet.




Am Anfang jeder Tat steht ein Gedanke 192
Schalte das Rauchbedürfnis aus 196
Die erste Zigarette am Tag 200
Eine unvergessliche Beziehung 204
Der richtige Zeitpunkt. 207
Die Vorteile eines rauchfreien Lebens 212
Wann bist du rauchfrei? 222
Durchhalten heißt die Devise 225
Nikotin und seine überbewertete Macht 228
Anfangen oder warten? 230
Über Vorspannung und Reifeprozess 233
Höre nie auf anzufangen 235
Weiß dein Unterbewusstsein, was du willst? 237
Eine klare Anweisung an dein Unterbewusstsein 239
Muss ich das tun? 242
Das war`s - war`s das? 244
Schlusswort. 249
Dein Erfolgsnachweis


Kennst du dein Gesundheitsrisiko 93
Tools für deinen Erfolg 101
- Die Vision 103
- Das Ziel 104
- Anfangen 107
- Begeisterung 109
- Der Glaube 110
- TUN 111
- Ausdauer 114
- Geduld 116
- Lernbereitschaft 116
- Disziplin 117
Über die Motivation 121
Begeisterung 123
Du schaffst das! 127
Die Angst vor der Veränderung 129
Das Prinzip der Mikro-Schritte 131
Umstände ändern 135
Worauf wartest Du? 137
Die innere Kommunikation oder das Selbstgespräch 141
Dein inneres Team 143
- Deine konstruktiven Ichs 146
- Deine destruktiven Ichs 151
- Du bist der Chef 155
Die Entscheidung 157
Wer entscheidet, was du tust? 160
Die Kraft von Glaubenssätzen 165
Der Reality-Loop 174
Über den freien Willen 178
Der Vetobereich 180
Dein emotionales Ich 184
Frustration verhindert deinen Erfolg 188

Das Inhaltsverzeichnis

Vorwort 6
Rauchfrei werden, ist ein Lernprozess 9
Ein Seminarbuch oder Trainingsprogramm 12
Die Struktur des Buches 13
Eine Gebrauchsanleitung für das Buch 15
Über die Vorbereitung 24
Spielerisch rauchfrei werden 26
Eine Übung: »Nein, diese jetzt nicht!« 30
Rauchen - Abhängigkeit oder Sucht 36
Veränderung des Verhaltens 37
Warum rauchst du? 40
Über den Sekundärgewinn 43
Ich rauche gerne 48
Die Angst vor dem Versagen 50
Warum willst du aufhören? 52
Eine Übung: Ab sofort rauche nur noch bewusst. 58
Hole dein Unterbewusstsein mit ins Boot! 60
Gelassenheit 63
Erfolgsbaustein - die Vorfreude 65
Und dein Leben wird bunter. 67
Beginne zu wollen! 72
Die Pausenübung 74
»Ja - aber!« 78
Warum nicht? 82
Lerne »Nein« zu sagen. 84
Haltung bewahren 88

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Vorwort

Es gibt zahlreiche Angebote, mit denen man das Rauchen aufhören können soll. Der schnelle, mühelose und dauerhafte Ausstieg aus der Nikotinsucht soll mit einer Akupunktur, der Nichtraucherspritze, einer Hypnose oder einem Seminar möglich sein. Dann natürlich eine unüberschaubare Anzahl von Ratgebern. Aber eine grundsätzliche Sache ändert sich nicht: »Der Erfolg hängt hauptsächlich von deiner eigenen Leistung ab.«
Noch nie war es so leicht, für die unterschiedlichsten Probleme, einen Rat zu finden.

Wenn du mit dem Rauchen aufhören willst (willst du oder wünscht du es dir nur?), werden bei Google unter dem Suchbegriff »Nichtraucher werden«, über 1.370.000 Treffer angezeigt. Bei Amazon werden über fünfhundert Ratgeber angeboten, mit denen man das Rauchen aufhören können soll. Wer abnehmen will, erhält weit über sechs Millionen Treffer bei Google und kann unter 1.500 Büchern wählen.

Woran liegt es, dass trotz des umfangreichen Hilfsangebots, der Erfolg ausbleibt? Die Antwort findet man in einer Studie von Professor Howard Gardner von der Harvard-Universität. Diese Studie zeigt, dass nur ca. 10% aller Menschen über eine angeborene und ausreichend entwickelte Umsetzungskompetenz verfügen.
Neunzig Prozent der Menschen vermögen demnach kaum Erfolge zu erzielen und das trotz hoher Motivation und Qualifikation. Es gelingt ihnen nicht, innere und äußere Widerstände zu überwinden. Beispiele für solche Widerstände oder Hindernisse sind Unlustgefühle, Ängste, Gewohnheiten. Aber auch fehlende mentale Energie, Entscheidungsschwäche oder Konflikte. Oft spielen die sozialen Rahmenbedingungen eine Rolle. Die Folge ist Prokrastination, vom Volksmund als Aufschieberitis bezeichnet.

Auch ich gehöre nicht zu den zehn Prozent, die über eine angeborene Umsetzungskraft verfügen. Rückblickend auf mein über siebzig Jahre währendes Leben, fallen mir viel Ideen und Vorhaben ein, die ich nicht umgesetzt habe, ganz zu schweigen von den Zielen, die ich nicht erreichte. Es ist tatsächlich nicht so einfach, die eingefahrenen Gleise (Gewohnheiten) zu verlassen und neue Wege entschlossen bis zum Ziel zu gehen.
Oft startet man mit Schwung und Elan, denn am Anfang ähnelt der Weg einer Autobahn, auf welcher man, wie es scheint, schnell und mühelos an das anvisierte Ziel kommen kann. Aber bereits nach den ersten Kilometern stellt man fest, dass sich die Schnellstraße langsam aber sicher in einen holprigen und oft steilen Weg verwandelt hat, auf dem es nur noch mühevoll und langsam vorwärtsgeht. Dann ist man nur zu leicht geneigt, diesen Weg zu verlassen und einen anderen Weg zu suchen, der das Erreichen des Ziels ohne Mühe verspricht. Allerdings stellt man nach kurzer Zeit fest, dass es diesen nicht gibt und man den Erfolg nicht geschenkt bekommt. Es ist nun einmal so, dass der Weg zum Ziel immer eine eigene Leistung erfordert.

»Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun.« Molière

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Der Vergleich mit einem Puzzle


Den Vergleich mit dem Legen eines Puzzles habe ich gewählt, um das komplexe Geschehen des Lernprozesses möglichst bildhaft darzustellen. Stell dir vor, du beginnst damit, ein Puzzle zu legen. Du weißt genau, wie das Ergebnis aussehen soll, denn du besitzt ja eine Vorlage. Anfangs kommst du auch recht zügig voran, denn du legst zunächst die Randteile. Diese sind vergleichbar mit deinen allgemeinen und meist theoretischen Informationen sowie den offensichtlichen Fakten, die du in allen Nichtraucherbüchern, Seminaren und im Internet finden kannst. Sicher hast du die meisten Randelemente längst gesetzt. Um aber das Gesamtbild fertig stellen zu können, fehlen dir noch manche Teile. Bei anderen wiederum weißt du nicht, wie du sie mit den übrigen Teilen verbinden kannst.
Das Ziel dieses Seminarbuches ist es, dir die fehlenden Teile zu Verfügung zu stellen, und dir zu helfen, sie in das Gesamtpuzzle einzufügen. Bei manchen Themen wirst du nicht sofort erkennen, wo du sie in dein Puzzle einfügen kannst. Dann wirst du sie eben öfter in die Hand nehmen müssen. Deshalb findest du hin und wieder Wiederholungen. Diese stehen dann aber in einem anderen Zusammenhang. Auch sind ab und zu universelle Elemente eingefügt, welche dein Wissensnetz stabilisieren. Ein solides Wissensnetz schützt dich vor Rückfällen, und wenn es doch einmal zu einem kommen sollte, findest du schneller den Weg zurück.

Die nachfolgende Information ist so ein universelles Element. Wenn du 200 € für Zigaretten/Monat ausgibst, dann arbeitest du ca. zwei Tage nur für die Zigarettenmonopole und das Finanzamt. Pro Schachtel zahlst du ca. 3.26 Euro Tabaksteuer, die du in deiner Einkommenssteuererklärung nicht geltend machen kannst und auch keinen Cent zurückbekommen wirst. Was fühlst du, wenn du das liest? Ärger darüber, dass der Staat dir so viel Geld abnimmt? Nun, ich denke der Staat oder die Konzerne sind die falsche Adresse für deinen Zorn, denn weder der Staat noch die Zigarettenindustrie sind dafür verantwortlich, dass du rauchst. Der Staat zwingt dich nicht, Tabaksteuer zu zahlen und die Tabakindustrie kannst du nicht dafür verantwortlich machen, dass du auf deren hinterhältige Werbestrategie hereinfällst. Wenn du dich schon ärgern willst, dann ärgere dich über dich selbst, denn dies kann deine Motivation stärken. Ich empfehle dir aber, deinen Ärger zu vergessen und dich darüber zu freuen, dass du diese Steuern bald nicht mehr zahlen musst. Rechne doch einmal aus, wie viel Tabaksteuern im Jahr du bald nicht mehr bezahlen musst.           
€ _________________

Übrigens solltest du nicht rauchen, während du mit dem Buch arbeitest. Vergleichbar wäre es mit einem Menschen, der abnehmen möchte, und während er in einem entsprechenden Ratgeber liest, ständig Chips und Süßigkeiten zu sich nimmt. Betrachte diese Auszeit als erste Übung auf deinem Weg in ein rauchfreies Leben.


Spielerisch rauchfrei werden

»Spielen erzeugt eine eigene Wirklichkeit: die der Möglichkeiten.« Natias Neutert, aus: Spielen ist ein ernster Fall.

Kleine Kinder lernen spielerisch die Welt kennen. Spielend üben sie ihre motorischen und mentalen Fähigkeiten. Sie lernen das Laufen und wissen ihre Hände und Finger immer geschickter zu gebrauchen. Sie erkunden neugierig und durch Ausprobieren wie die Gegenstände funktionieren, wie man sie gebrauchen kann und welchen Sinn sie haben. Sie entwickeln Verhaltensgewohnheiten, mit denen sie sich mühelos in ihr Umfeld integrieren.
Allerdings wird diese effektivste aller Lernmethoden spätestens im zweiten Schuljahr durch Zwang, Druck und Leistungsdenken ersetzt. Die Freude am spielerischen Lernen wurde durch den Kampf um gute Noten zerstört. Neuere Untersuchungen zeigen jedoch, dass durch Spaß und spielerische Anreize auch noch bei Erwachsenen eine dauerhafte Verhaltensveränderung leichter gelingt, als durch strenge Vorgaben und Regeln.
Durch das Spielen und die dabei erlebten Erfolge werden Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen gestärkt. Auf der Suche nach Lösungen entwickeln sich Denkfähigkeit und Kreativität. Enttäuschungen und Misserfolge werden nicht mehr als Drama wahrgenommen, sondern werden als Herausforderung und Erfahrung gewertet. Für dich bedeutet das, dass du den Weg zur Nichtraucherin bzw. zum Nichtraucher nicht verkrampft oder verbissen gehen solltest. Betrachte ihn als ein Spiel, welches du gewinnen willst und gewinnen wirst. Es ist die Leichtigkeit des Spieles, welche die Basis für Begeisterung und damit effektive Lernprozesse schafft.
Diese Form des erfolgreichen Lernens von bestimmten Fähigkeiten wird auch als Gamification bezeichnet. Es geht dabei darum, Elemente des Spiels in einen Lernprozess einzubeziehen. Diese sind Herausforderung, Spannung, Erfolgserlebnisse und Belohnung. Dahinter steht die Überlegung, dass man Ziele nur dann leicht erreicht, wenn man den Weg dorthin mit Begeisterung zurücklegt. Derselben Begeisterung, mit der man als Kind Neues entdeckte und lernte.

Spannend ist ein Spiel immer dann, wenn der Weg zum Ziel Herausforderungen bietet, die, falls sie erfolgreich bewältigt wurden, eine Steigerung der Fähigkeiten mit sich bringen. Zahlreiche Erfolgserlebnisse erhalten die Motivation aufrecht. Dadurch wird der unbedingte Wille gefestigt, das Ziel erreichen zu wollen und der Glaube gestärkt, das Ziel erreichen zu können. Wenn zusätzlich kleinere Belohnungen eingebunden werden, entsteht durch die Aktivierung des Belohnungszentrums auch Spielfreude.

»Der ernsteste Stoff muss so behandelt werden, dass wir die Fähigkeit behalten, ihn unmittelbar mit dem leichtesten Spiel zu vertauschen.« - Friedrich Schiller



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Warum rauchst du?
Fragst du dich, was die Frage nach dem »Warum« soll? Du bist der Meinung, es liegt daran, weil du nikotinabhängig bist. Sicher ist das auch eine Ursache. Aber weißt du, dass Nikotin nicht allein für deine Sucht verantwortlich ist? Sucht ist ein komplexes Phänomen. Um die Abhängigkeit vom Rauchen zu verstehen, müssen zahlreiche Aspekte aus dem Lebensumfeld eines Menschen berücksichtigt werden; es spielen dabei biochemische, pharmakologische, kulturelle und psychosoziale Faktoren eine Rolle. Und nicht zuletzt die Gewohnheiten.
Sicher kannst du einige Gründe nennen, mit denen du erklären kannst, warum du rauchst. Du rauchst zum Beispiel, weil du Stress hast, weil du dich ärgerst oder dir langweilig ist. Fallen dir noch einige Gründe ein? Ein Auszug aus einem Blogartikel von Annika Bühnemann Buchcoaching und Autorin
Die Frage nach dem „Warum“ zu beantworten, ist deshalb so schwierig, weil man sich mit sich selbst, seinen Wünschen, Bedürfnissen, Stärken und Schwächen auseinandersetzen muss. Bei den anderen Fragen liegt die Antwort klar auf der Hand; beim WARUM ist das nicht der Fall. Wenn du dich mit dem „Warum“ auseinandersetzt, musst du dich vor dir selbst rechtfertigen. Die Beantwortung dieser Frage ist ausgesprochen persönlich, subjektiv und für dich ganz privat. Wenn du dich mit ihr beschäftigst, könnte es zur Folge haben, dass du dir eingestehen musst, Dinge zu tun, die du eigentlich gar nicht tun willst.
Erst durch die Antwort auf das Warum werden deine Beweggründe offensichtlich und geben deinem Handeln einen Sinn. Besonders wenn du dir die Frage stellst, warum du mit dem Rauchen aufhören möchtest.

Begründe doch einmal, warum du rauchst.
Dabei kannst du zwei Formate wählen. Du kannst einerseits deine einzelnen Beweggründe untereinanderschreiben.
Allerdings empfehle ich dir, sie in zusammenhängenden Sätzen zu formulieren, so als würdest du deinem Freund, deiner Freundin erklären wollen, warum du rauchst.
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Du entscheidest nicht bewusst, wann und wie viel du rauchst.

Wenn du die Anzahl deiner täglich gerauchten Zigaretten mit den von dir notierten Gründen vergleichst, wird dir wahrscheinlich auffallen, dass für die überwiegende Anzahl deiner gerauchten Zigaretten, keiner deiner Gründe zutrifft. Du wirst noch erfahren, dass wir über 90% unserer Entscheidungen völlig unbewusst, zum Beispiel auf Grund unserer Gewohnheiten treffen. Das bedeutet, dass du in der Regel nicht bewusst entscheidest, wann und wie viel du rauchst. Das Bedürfnis, rauchen zu wollen, entsteht in deinem Unterbewusstsein bzw. Gefühlszentrum, welches sich im limbischen Bereich deines Gehirns befindet. Im Kapitel, »Wer entscheidet, was du tust?«, erfährst du mehr zu diesem Thema.
Merke: Du triffst nur in den seltensten Fällen eine bewusste Entscheidung darüber, ob, wann und wie viel du rauchst.

Übrigens:
Du wirst auf deinem Weg in die Unabhängigkeit erleben, dass du auch ohne Zigaretten:
• Dich wohl fühlen kannst.
• Deinen Ärger abbauen kannst.
• Dich selbstsicher fühlen kannst.
• Dich konzentrieren kannst.
• Dein Kaffee auch ohne Zigarette schmeckt.
• Du dich anderweitig belohnen kannst.
• Dich angeregt unterhalten kannst.
• Du auch anders deine Langeweile vertreiben kannst.
• Du deinen Feierabend genießen kannst.
• Du gut gelaunt in den Tag starten kannst.
• Du schlank bleiben wirst.
• Deine Verdauung trotzdem funktioniert.
• Du problemlos mit dem Auto fahren kannst.
• Du tatsächlich weiterleben wirst.

Bei welchen der aufgezählten Punkte zweifelst du? Schreibe dir diese Zweifel doch einfach von deiner Seele.
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Jetzt begründe jeden Zweifel und hinterfrage ihn nach seiner Gültigkeit.



Warum willst du aufhören?

Jeder Erfolg hängt von einem starken "Warum" ab!
Der Hintergrund, warum viele Menschen scheitern, ist meist ganz einfach der, dass diesen Menschen häufig ein klares Warum fehlt. Ihnen fehlt etwas, das sie aus ihrem Inneren heraus antreibt, ihr Ziel zu erreichen. Das kann entweder daran liegen, dass sie es in Wahrheit nicht wirklich wollen, oder es eigentlich nur mal so versuchen möchten. Erfolgreiche Menschen beschäftigen sich beim Ziele setzen ausführlich mit ihrem Warum. Sie wissen ganz genau, warum sie etwas erreichen wollen. Das motiviert sie auch langfristig und hilft ihnen am Ball zu bleiben.
Es geht bei der Suche nach deinem »Warum« um die intrinsische Motivation. Diese bezieht sich auf einen Zustand, bei dem eine Handlung aus einem inneren Beweggrund oder Bedürfnis erfolgt und dadurch bereits Zufriedenheit erzeugt. Durch die Empfehlung deines Arztes oder der Wunsch deiner Partnerin oder Partners entwickelt sich kein ausreichend starkes »Warum«. Für dich bedeutet das, dass dein »Warum« ein ganz persönliches »Warum« sein sollte. Das heißt auch, dass du die Bedeutung für dich kennen musst.

»Wenn ein Mensch keinen Grund hat, etwas zu tun, so hat er einen Grund, es nicht zu tun.« Walter Scott

Kennst du also dein »Warum«?

Beispiele:
• Du willst dir für die über zweitausend Euro, die du nicht mehr jährlich in Rauch aufgehen lässt, den Traum verwirklichen und Neuseeland und Australien kennenlernen.
• Bei dem Warum, weil das Rauchen ungesund ist, könnte dein persönliches »Warum« die Angst vor Lungenkrebs sein, da dein Freund an Lungenkrebs erkrankt ist.
• Du spielst leidenschaftlich gern Fußball, leider schaffst du seit einem Jahr kaum noch die erste Halbzeit, weil dir die Luft fehlt.
• In deinem Freundeskreis bist du die einzige Raucherin oder der einzige Raucher. Du hast die Lästereien satt und willst beweisen, dass du es schaffen kannst.
• Du bist Koch und würdest beruflich gerne in einem Feinschmecker-Restaurant kochen. Allerdings müssten deine Geschmacksnerven wieder die feinsten Nuancen beim Abschmecken erkennen können.
• Du möchtest einfach nur frei sein und dich vom Zwang befreien, bei Wind und Wetter auf dem Balkon oder vor dem Restaurant stehen zu müssen, um rauchen zu können.

Beachte:
Wenn auch du dein »Warum« gefunden hast, wird dieses in dir die notwendigen Emotionen erzeugen, die erforderlich sind, um deine Motivation zu stabilisieren. Dann wirst du das Ziel erreichen und danach für immer rauchfrei bleiben.


Eine Übung: »Nein, diese jetzt nicht!«

»Die Fähigkeit, das Wort »Nein« auszusprechen, ist der erste Schritt zur Freiheit.« Nicolas Chamfort

Dies ist ja ein praktischer Ratgeber. Deshalb empfehle ich dir, die nachfolgende Übung, ab sofort mehrmals täglich durchzuführen. Natürlich bist du frei in deiner Entscheidung, ob du diese und alle anderen Übungen durchführen willst oder nicht. Auch wenn du einen Kuchen backen willst, kannst du ja entscheiden ob du, wie im Rezept empfohlen, drei Eier oder nur eines nimmst. Allerdings wird dann das Ergebnis ein anderes sein, als du dir vorgestellt hast.

»Nein, diese jetzt nicht!« Der Schlüssel zur Freiheit

Wer mit dem Rauchen aufhören möchte, wird sich durch einen Dschungel von Gewohnheiten kämpfen müssen. Im Laufe deines Raucherlebens haben sich eine Unzahl Gewohnheiten ausgebildet, die dich veranlassen, einen spezifischen Reiz mit dem Anzünden einer Zigarette zu beantworten. Deine Antwort war bisher immer ein "Ja, jetzt rauche ich".

• Gleich nach dem Aufstehen, hast du »Ja« zur Zigarette  gesagt
• Nach dem Frühstück oder bereits davor hast du »Ja« zur Zigarette gesagt.
• Sobald du in dein Auto gestiegen bist, hast du »Ja« gesagt.
• Während einer Arbeitspause hast du »Ja« gesagt.
• Aus purer Gewohnheit hast du »Ja« gesagt.
• Zwanzig Minuten nach der letzten Zigarette hast du »Ja« gesagt und erneut eine angezündet.
• Immer wenn du Langeweile hattest, hast du »Ja« gesagt.
• Immer wenn du vermeintlich Stress hattest, hast du »Ja« gesagt.
• Immer wenn du ......?......, hast du »Ja« gesagt.

Der Satz: "Nein, diese jetzt nicht!", ist deine Machete, mit der du dir den Weg durch das Dickicht deiner Gewohnheiten bahnen wirst.

Deine Übung:

Ab sofort beantwortest du das eine oder andere Verlangen nach einer Zigarette mit dem Satz: "Nein, diese jetzt nicht!" Natürlich darfst du diese Zigarette dann auch nicht rauchen. Den Schlüsselsatz: "Nein, diese jetzt nicht!" solltest du möglichst oft am Tag anwenden. Verblüfft wirst du nach einigen Tagen feststellen, dass du deutlich weniger rauchst. Dieser erste Erfolg stärkt deinen Glauben daran, den Absprung dieses Mal zu schaffen.

Tipp
Neuronale Verbindungen werden rascher und stabiler ausgebildet, wenn man sie mit einer Handlung verknüpft. Deshalb denke diesen Satz nicht nur, sondern nehme immer wieder einmal eine Zigarette aus der Packung und stecke diese dann wieder zurück. Gerald schrieb mir: »Ich habe da eine Frage. Hilft es auch, wenn ich diese eine Zigarette zurückstecke und mir eine andere aus der Packung nehme und diese dann rauche?« Ein lachendes Emoticon signalisierte, dass er die Frage nicht ernst gemeint hatte.
Übrigens gibt es einen weiteren Turbo. Wenn du allein bist, empfehle ich dir, den Satz nicht nur zu denken, sondern auch halblaut zu sprechen.

Meine Erfahrung:
Als mir diese Übung einfiel, begann ich sofort, sie mit Begeisterung anzuwenden. Nach zwei Tagen stellte ich fest, dass ich den Satz »Nein, diese jetzt nicht« immer öfter vergaß und erst wieder daran dachte, wenn ich die Zigarette bereits angezündet hatte. Die Ursache dafür war, dass der automatisierte Griff zur Zigarette schneller erfolgte, als ich mit: »Nein, diese jetzt nicht!«, bewusst antworten konnte. Erst als ich eine Verzögerung in den Handlungsablauf einbaute, gelang es mir rechtzeitig, »Nein, diese jetzt nicht«, zu denken und mich gegen das Rauchen zu entscheiden. Diese Handlungsbremse war ein billiges Zigarettenetui aus Plastik, welches ich mir an der Tankstelle kaufte. Die Zigarettenpackung steckte ich mit dem offenen Teil nach unten in das Etui. Jetzt musste ich zunächst das Etui öffnen, dann die Zigarettenpackung entnehmen, und konnte erst dann eine Zigarette aus der Packung nehmen. Damit hatte ich Zeit genug, um zu überlegen, ob ich wirklich rauchen wollte.

»Sag ja zum Nein!« © Helga Schäferling (*1957)

Weitere Handlungsbremsen könnten sein:

• Die Packung nicht auf dem Schreibtisch ablegen, sondern in die unterste Schublade verbannen.
• Aufbewahrungsorte ständig verändern.
• Zigaretten und Feuerzeug an getrennten Orten ablegen.
• Auf das Etui (Öffnungsklappe) den Satz »Nein. diese jetzt nicht« schreiben.
• Vor Beginn der Autofahrt die Zigarettenpackung in den Kofferraum legen.

Dein Erfolgsformular



Das Formular wird dir helfen, deine Motivation zu verstärken.  
Die Anzahl der von dir gerauchten Zigaretten markiere mit einem Punkt in der Tabelle. Dabei ist es normal, dass du gewisse Schwankungen nach oben und unten feststellen wirst. Das Bild zeigt zwei Beispielkurven, die zwei unterschiedliche Charaktere zeigen. Einen ruhigen und zielstrebigen (schwarz) und einen eher nervösen und sprunghaften (grau) Typ. Entscheidend ist aber, dass beide ihr Ziel erreichten. Trage konsequent an jedem Tag deine gerauchten Zigaretten ein. Die Visualisierung durch die abfallende Kurve führt zu einer ausgeprägten Stärkung deiner Motivation.
Dein Formular findest du auf der letzten Seite des Buchs, dann musst du nicht lange suchen. Im A4 Format kannst du es außerdem als PDF auf: www.nikotinimmun.de/dateien.html downloaden:

»Wo es ein Ziel gibt, gibt es auch einen Start. An die Startposition zu gelangen ist der erste und schwerste Schritt zum Ziel. Dort angekommen und mit allen Mitteln versorgt - führt dann meist automatisch zum Ziel.«  Lenz, Christian

Noch eine kleine Aufgabe für dich
Schreibe doch einmal auf, wann und zu welchen Anlässen bzw. Gewohnheiten du "Ja" zum Rauchen sagst.
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Wahrscheinlich wunderst du dich, dass du nur wenige Anlässe entlarven kannst. Wenn du sie zusammenzählst, kommst du nicht auf die Anzahl der Zigaretten, die du täglich rauchst. Das liegt daran, dass viele Auslöser im Unterbewusstsein versteckt sind. Auslöser kann ein Moment der Langeweile sein, wenn du auf den Bus wartest, auch ein kurzer Stressmoment und viele andere Anlässe, die dir nicht bewusst sind. Oft rauchst du auch einfach so, weil du seit Jahren in bestimmten Zeitabständen rauchst. Die Gesamtheit der Auslöser, die den Griff zur Zigarette bewirken, wurden als stabile neuronale Verknüpfungen angelegt, die sich durch zahlreiche Wiederholungen zu Schnellstraßen entwickelten. Diese Schnellstraßen sind Signalleitungen, die Hunderttausende Nervenzellen miteinander verbinden. Sie gehören zu deinem Raucherprogramm, welches du über Jahre in dein Unterbewusstsein installiert hast.
Nun ist es leider so, dass sich diese neuronalen Verknüpfungen nicht gänzlich zurückzubauen lassen. Fahrrad fahren wirst du auch immer können. Diese unbewusst ablaufenden Programme sind der Grund, warum es dir bislang so schwer gefallen ist, mit dem Rauchen Schluss zu machen bzw. warum du bereits Stunden oder wenige Tage nach deinem vermeintlichen Schlusspunkt, wieder zur Zigarette gegriffen hast.
Relativ leicht lässt sich aber dein Griff nach der Zigarette als Reaktion auf den auslösenden Reiz beeinflussen oder verändern. Dazu dient dir der Satz »Nein, diese jetzt nicht!« Ein Problem sind dann jedoch die Auslöser, die du nicht kennst. Bei zwanzig oder mehr täglich gerauchten Zigaretten hättest du sowieso monatelang damit zu tun, für jeden einzelnen Reiz die alternative Reaktion - nicht zu rauchen - einzuüben.

Empfehlung:
Suche dir zunächst einen Grund aus deiner Liste aus, den du fest mit dem Satz »Nein, diese jetzt nicht« verknüpfst.

Nachdenkenswert
Unser Gehirn lernt vernetzt und in Bildern. Deswegen liebt es Geschichten, Märchen oder Sagen.

»Wer keine Vision hat, hat keine Wirklichkeit.« © Leon R. Tsvasman (*1968),



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Du kannst ihn dir bei Amazon bestellen, wobei ich dir das Taschenbuch empfehle.
Falls du kein Amazonkonto hast, kann st das Buch auch direkt bei mir bestellen. Nutze das Formular oder sende mir ein Mail an: info@nikotinimmun.de
Betreff: Bestellung Nichtraucherratgeber

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